Für ein Silvester-Buffet planen Sie am besten ca. 500–700 g Speisen pro Gast – der Abend ist lang, gegessen wird in Wellen bis nach Mitternacht. Hier finden Sie Ideen vom kalten Buffet ab ca. 18 € pro Person über Raclette und Fondue bis zu Mitternachtssnacks, komplett mit Mengenplan und Getränke-Kalkulation.
Ein Silvester-Buffet braucht mehr als ein normales Abendbuffet: ca. 500–700 g Speisen pro Gast statt der üblichen 450–600 g – denn zwischen dem ersten Teller um 19 Uhr und dem Berliner nach Mitternacht liegen fünf bis sechs Stunden, in denen immer wieder gegessen wird. Vom Caterer kostet das Buffet dafür je nach Variante ca. 18–45 € pro Person; wer selbst aufbaut, kalkuliert mit ca. 10–18 € Wareneinsatz.
Die Kunst am Silvesterabend ist weniger die Auswahl als die Dramaturgie: ein kalter Grundstock, der lange durchhält, ein warmer Höhepunkt gegen 20 oder 21 Uhr, und ein Mitternachtsmoment mit Sekt und Süßem. Dieser Ratgeber liefert dafür Ideen in fünf Kategorien – vom klassischen kalten Buffet über die Dauerbrenner Raclette und Fondue bis zur Getränkeplanung – jeweils mit den Mengen pro Person.
Und weil Silvester neben Weihnachten der gefragteste Catering-Termin des Jahres ist: Zwischen den Feiertagen fahren viele Caterer mit reduzierter Mannschaft und nehmen nur eine begrenzte Zahl an Aufträgen an. Wer geliefert feiern will, fragt deshalb am besten jetzt an – nicht erst nach Weihnachten.
Das kalte Buffet ist die entspannteste Basis für Silvester – es steht ab dem frühen Abend bereit, verträgt stundenlanges Bedienen und lässt die Gastgeber mitfeiern. Vom Caterer geliefert kostet es ca. 18–30 € pro Person. Bewährte Ideen für den Grundstock:
Für die Menge gilt beim rein kalten Buffet die obere Kante der Faustregel, denn es fehlt der sättigende warme Gang: Rechnen Sie ca. 600–700 g pro Person, wenn nichts Warmes dazukommt. Eleganter ist die Kombination mit einer einzigen warmen Komponente – einer Suppe (ca. 250 ml pro Person) oder einem Schmortopf, der im Ofen wartet.
Ein Wort zur Präsentation: Ein kaltes Silvester-Buffet lebt vom Nachlegen in Etappen. Stellen Sie nicht alles um 19 Uhr auf, sondern halten Sie etwa ein Drittel zurück und frischen Sie gegen 22 Uhr mit neuen Platten und frischem Brot auf – so sieht das Buffet auch um Mitternacht noch einladend aus, und empfindliche Komponenten stehen nicht stundenlang ungekühlt.
Wer das Buffet liefern lässt, bekommt bei vielen regionalen Anbietern Platten und Behälter am 2. Januar abgeholt – praktisch, weil an Silvester selbst niemand spülen will. Varianten und Anbieter zeigt Buffet-Catering Stuttgart.
Ein warmes oder gemischtes Silvester-Buffet (ca. 22–45 € pro Person vom Caterer) lebt von Gerichten, die Stunden im Topf oder Chafing-Dish überstehen, ohne zu leiden. Genau das können Schmorgerichte am besten:
Beim Fleisch gilt die Standardregel: ca. 180–250 g Rohgewicht pro Person, wenn das Schmorgericht das Hauptgericht ist. Der Praxistipp für die Dramaturgie: Servieren Sie das warme Essen nicht als Startschuss um 19 Uhr, sondern gegen 20:30 oder 21 Uhr – dann trägt es über die lange Strecke bis Mitternacht, und der kalte Grundstock hat vorher seinen Auftritt.
Für Gastgeber, die es besonders machen wollen: Eine Live-Station – etwa Pasta aus dem Parmesanlaib oder ein Winter-Wok – kostet mit Koch ca. 40–50 € pro Stunde extra und ist ab etwa 30 Gästen ein bezahlbarer Höhepunkt; Formate dazu auf Live-Cooking-Catering.
Kein Format ist an Silvester so verbreitet wie Raclette und Fondue – und bei keinem wird so oft zu viel eingekauft. Die Mengen, mit denen Sie richtig liegen:
Raclette: ca. 150–200 g Raclettekäse pro Person, dazu 200–300 g Kartoffeln, ca. 100–150 g Fleisch oder Schinken und reichlich Gemüse, Pilze und Eingelegtes. Wer zusätzlich ein kleines kaltes Buffet danebenstellt, reduziert die Raclette-Mengen um etwa ein Viertel. Die komplette Einkaufsliste je Personenzahl steht im Ratgeber Raclette pro Person.
Fleischfondue: ca. 200–250 g Fleisch pro Person, gemischt aus zwei bis drei Sorten (Rind, Pute, Schwein), dazu drei bis vier Soßen, Baguette und Salate. Beim Käsefondue rechnen Sie mit ca. 200–250 g Käsemasse und 150–200 g Brot pro Person. Alle Varianten mit Rechenbeispielen: Fondue-Fleisch pro Person.
Der Wareneinsatz liegt bei beiden Klassikern bei ca. 10–18 € pro Person – je nach Fleischqualität. Zwei organisatorische Hinweise aus der Praxis: Ab etwa 10–12 Personen brauchen Sie ein zweites Gerät, sonst entsteht Stau am Pfännchen. Und: Raclette und Fondue binden die Gäste zwei bis drei Stunden an den Tisch – für Partys mit Tanz und Programm ist ein Buffet die flexiblere Wahl, für gesellige Runden bis 12 Personen sind die Klassiker unschlagbar.
Ein Mittelweg für größere Feiern: Caterer liefern das komplette Raclette- oder Fondue-Paket inklusive vorbereiteter Platten und Leihgeräten – der Einkaufs- und Schnippelaufwand entfällt, der Tischcharakter bleibt.
| Komponente | Menge pro Person (ca.) | Hinweis |
|---|---|---|
| Kalter Grundstock (Salate, Platten, Dips) | ca. 200–250 g | steht ab 19 Uhr, hält den ganzen Abend |
| Warmes Hauptgericht | ca. 250–300 g (davon Fleisch 180–250 g roh) | erst gegen 20:30 Uhr servieren |
| Brot & Baguette | ca. 80–120 g | zur Hälfte erst spät aufschneiden |
| Dessert | 1–2 kleine Portionen | im Glas, greifbar am Buffet |
| Mitternachtssnack (Berliner, Suppe) | 1–2 Teile bzw. ca. 250 ml | nach dem Anstoßen anbieten |
| Sekt | ca. 0,2–0,3 l | für Empfang und Mitternacht |
| Bier / Wein | ca. 0,5–1 l / 0,3–0,5 l | auf Kommission kaufen |
Richtwerte für die Region Stuttgart, Stand: September 2026.
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Gegen 23 Uhr ist das Buffet drei Stunden alt – und nach dem Anstoßen kommt verlässlich der zweite Hunger. Wer dafür nichts eingeplant hat, sieht seine Gäste am Neujahrsmorgen Toast machen. Zwei Bausteine lösen das:
Fingerfood als Ergänzung (ca. 9–18 € pro Person, wenn es das Buffet ersetzt): Als Beitrag zum Buffet reichen 4–6 Teile pro Gast – etwa Mini-Frikadellen, Garnelenspieße, Caprese-Spieße, Blätterteigstangen und Crostini. Als vollwertiger Mahlzeitersatz beim Steh-Silvester kalkulieren Caterer 12–14 Teile pro Person; Formate auf Fingerfood-Catering Stuttgart.
Der Mitternachtsklassiker: 1–2 Berliner oder Krapfen pro Person – nach Mitternacht gehen erfahrungsgemäß auch bei satten Gästen noch welche weg. Herzhafte Alternativen für die Stunde nach dem Feuerwerk: Gulaschsuppe aus der Terrine, Mini-Currywürste, Käsespätzle-Pfännchen, Laugenbrezeln mit Obazda oder ein Mitternachts-Hotdog-Stand. Auch hier gilt: lieber eine Idee in ausreichender Menge als drei in homöopathischer.
Und ein regionaler Brauch als charmanter Abschluss: die Neujahrsbrezel aus Hefeteig, die vielerorts am 1. Januar zum Frühstück angeschnitten wird – beim Bäcker vorbestellt ca. 8–15 € pro Stück für 6–8 Personen.
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An keinem Abend des Jahres wird die Getränkemenge so oft unterschätzt wie an Silvester – die Feier läuft schlicht doppelt so lange wie ein normaler Abend. Die Richtwerte pro erwachsenem Gast:
Zwei Ideen, die den Abend besonders machen: eine Punsch- oder Glühweinstation für die Feuerwerkspause im Freien und eine kleine Cocktail- oder Bowle-Bar – ab etwa 30 Gästen lohnt dafür ein mobiler Barkeeper, Pakete und Preise auf Cocktail-Catering.
Der Spar-Hinweis für Gastgeber: Kaufen Sie Sekt und Wein auf Kommission beim Getränkehandel – ungeöffnete Flaschen gehen zurück, und Sie können ohne Risiko großzügig kalkulieren. Bei Caterer-Angeboten mit Getränkepauschale liegt der Silvester-Satz wegen der langen Dauer meist über den üblichen Abendpauschalen; vergleichen Sie deshalb immer gegen die Kommissionslösung.
Feiern Kinder mit, gehören Kinderpunsch oder alkoholfreier Sekt zum Anstoßen dazu – und für Gäste, die noch fahren, mindestens eine attraktive alkoholfreie Alternative jenseits von Wasser. Wer das einplant, vermeidet die typische Mitternachtssituation, in der die halbe Runde mit leerem Glas anstößt.
So sieht die komplette Silvester-Kalkulation für eine private Feier mit 20 Gästen aus – gemischtes Buffet vom Caterer, geliefert am Nachmittag des 31. Dezember:
Gesamt: ca. 720–730 €, also rund 36 € pro Person – Getränke separat, am besten auf Kommission. Zum Vergleich: Die Selbstkochvariante läge beim Wareneinsatz um ca. 250–350 €, kostet aber den halben 30. und den ganzen 31. Dezember in der Küche.
Beim Timing hat sich für den Abend dieser Fahrplan bewährt: 19 Uhr kalter Grundstock und Suppe – 20:30 Uhr warme Gerichte ins Chafing-Dish – 23 Uhr Buffet-Reste attraktiv neu anrichten (kleinere Platten, frisches Brot) – 0:15 Uhr Berliner und Mitternachtssnack – offene Reste danach konsequent kühlen, dann trägt das Buffet auch noch das Neujahrsfrühstück.
Denken Sie an die Pufferregel: +10 % Menge ab 20 Gästen, weil sich Ausfälle und Nachzügler bei dieser Größe nicht mehr ausgleichen. Und melden Sie dem Caterer die finale Gästezahl so früh wie möglich – zwischen den Feiertagen sind Nachbestellungen schwieriger als sonst, da Großhandel und Produktion nur eingeschränkt laufen.
Vier Bausteine tragen den Abend: ein kalter Grundstock mit ca. 200–250 g pro Person (Roastbeef, Lachs, Salate, Käse), ein warmes Gericht mit ca. 250–300 g pro Person (Gulasch, Chili, Kürbis-Lasagne), 1–2 kleine Desserts und ein Mitternachtssnack – klassisch 1–2 Berliner pro Gast oder eine Gulaschsuppe nach dem Anstoßen.
Ca. 500–700 g pro Gast – mehr als bei einem normalen Abendbuffet, weil zwischen erstem Teller und Mitternachtssnack fünf bis sechs Stunden liegen und in Wellen gegessen wird. Ab 20 Gästen kommen ca. 10 % Puffer dazu; rein kalte Buffets kalkulieren Sie am oberen Ende der Spanne.
Ca. 18–45 € pro Person kostet das gelieferte Buffet: kalt ab ca. 18–30 €, gemischt ca. 22–40 €, warm ca. 25–45 € – plus Lieferung mit ca. 20–60 € und gegebenenfalls Leihgebühren. Eine komplette 20-Personen-Feier mit Mitternachtssnack liegt damit bei rund 720 €, also ca. 36 € pro Person ohne Getränke.
Ca. 200–250 g Fleisch pro Person, am besten gemischt aus zwei bis drei Sorten wie Rind, Pute und Schwein. Beim Raclette rechnen Sie mit ca. 150–200 g Käse plus 200–300 g Kartoffeln pro Person. Steht zusätzlich ein kaltes Buffet bereit, reduzieren Sie die Mengen um etwa ein Viertel.
Ca. 0,2–0,3 l pro Person – das entspricht 2–3 Gläsern für Empfang und Mitternacht. Für 20 Gäste bedeutet das 6–8 Flaschen à 0,75 l. Dazu kommen über den Abend ca. 0,5–1 l Bier oder 0,3–0,5 l Wein sowie 1–1,5 l Alkoholfreies pro Person; auf Kommission gekauft bleibt die Kalkulation risikolos.
Ja, üblich ist die Anlieferung am Nachmittag des 31. Dezember mit Abholung der Platten nach Neujahr – die Kapazitäten zwischen den Feiertagen sind aber deutlich reduziert, weil viele Betriebe mit kleiner Mannschaft fahren. Wer sicher geliefert feiern will, fragt am besten im Herbst an und meldet die finale Gästezahl früh.
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