Für das Essen auf einer Hochzeit sollten Sie ca. 60–110 € pro Person einplanen – vom Sektempfang über Kaffeetafel und Abendessen bis zum Mitternachtssnack, ohne Getränke. Mit Getränkepauschale und Full-Service liegen Sie bei ca. 90–150 € pro Person. Hier finden Sie jeden Posten einzeln beziffert und eine komplette Beispielrechnung für 80 Gäste.
Das Essen auf einer Hochzeit kostet ca. 60–110 € pro Person, wenn Sie alle Stationen des Tages zusammenrechnen: Sektempfang mit Häppchen (ca. 8–15 €), Kaffee und Kuchen (ca. 4–8 €), das Abendessen als Buffet (ca. 25–45 €) oder serviertes Menü (ca. 45–90 €) und den Mitternachtssnack (ca. 5–10 €). Mit Getränken und Full-Service werden daraus ca. 90–150 € pro Person.
Der häufigste Planungsfehler ist, nur das Abendessen zu budgetieren. Eine Hochzeit ist kulinarisch ein Marathon über acht bis zwölf Stunden – und die Nebenstationen summieren sich auf 20–30 € pro Person, bevor der erste Teller des Hauptessens auf dem Tisch steht.
Dieser Ratgeber schlüsselt jeden Posten mit marktüblichen Spannen für die Region Stuttgart auf, rechnet eine Hochzeit mit 80 Gästen komplett durch und zeigt, wo Sie kürzen können, ohne dass es der Feier anzumerken ist – und wo Sparen sich rächt.
Das Abendessen ist der größte Einzelposten – und die Wahl der Form bestimmt seine Höhe:
Hochzeitsbuffet (ca. 25–45 € pro Person): Ein warmes oder gemischtes Buffet mit Vorspeisenvielfalt, zwei bis drei Hauptgerichten und Dessertauswahl. Für Hochzeiten kalkulieren Caterer meist am oberen Ende der Buffet-Spanne, weil Anrichteniveau und Produktqualität höher liegen als bei einer Firmenfeier. Vorteile: lockere Atmosphäre, jeder isst, was und wie viel er mag, und es verzeiht Verschiebungen im Zeitplan.
Serviertes Menü (ca. 45–90 € pro Person): Drei bis fünf Gänge am Tisch, inklusive des deutlich höheren Servicebedarfs – eine Kraft betreut nur 8–10 Gäste. Das Menü strukturiert den Abend, wirkt festlicher und lässt Raum für Reden zwischen den Gängen. Dafür brauchen Sie feste Gangfolgen, abgefragte Menüwünsche und einen belastbaren Zeitplan.
Flying Buffet (ca. 35–65 € pro Person inklusive Service): Der Mittelweg – kleine Gänge werden von Servicekräften durch den Raum getragen. Elegant für urbane Locations und Feiern ohne feste Sitzordnung; die Details rechnet der Ratgeber Flying-Buffet-Preis vor.
Als Faustregel: Der Wechsel vom Menü zum Buffet spart ca. 15–30 € pro Person – bei 80 Gästen also 1.200–2.400 €. Welche Form zu Location und Ablauf passt, besprechen Sie am besten direkt mit Anbietern, etwa über unsere Seite Hochzeitscatering Stuttgart.
Zwischen Trauung und Mitternacht liegen drei Essensstationen, die in vielen Budgets fehlen:
Sektempfang (ca. 8–15 € pro Person): Direkt nach der Trauung, meist 60–90 Minuten. Kalkuliert werden 0,2–0,3 l Sekt pro Person plus drei bis fünf Häppchen. Mit Aperitif-Variationen, alkoholfreien Alternativen und Canapés vom Caterer erreichen Sie das obere Ende der Spanne – Ideen und Anbieter finden Sie auch unter Cocktail-Catering.
Kaffee und Kuchen (ca. 4–8 € pro Person): Bei Feiern, die am Nachmittag beginnen, rechnen Konditoren und Caterer 2–3 Stücke Kuchen pro Person. Die Hochzeitstorte ist darin nicht enthalten – sie kostet je nach Aufwand zusätzlich ca. 4–9 € pro Person und wird oft als Dessertersatz eingeplant, was an anderer Stelle spart.
Mitternachtssnack (ca. 5–10 € pro Person): Nach vier Stunden Tanzen ist das Abendessen vergessen. Bewährt sind deftige Klassiker: Currywurst, Burger, Maultaschen, Brezelbuffet. Kalkuliert wird nur für ca. 60–70 % der Gäste – erfahrungsgemäß isst nicht mehr jeder mit. Eine Candy Bar ist der süße Gegenpart und kostet zusätzlich ca. 4–8 € pro Person, kann dafür aber Kuchen- oder Dessertposten ersetzen.
Zusammengerechnet stehen damit schon vor dem Hauptessen ca. 20–30 € pro Person im Budget. Wer diese Posten von Anfang an einplant, erlebt beim Angebot keine Überraschung.
So sieht eine realistische Mittelklasse-Hochzeit in der Region Stuttgart in Zahlen aus – warmes Hochzeitsbuffet, Feier von 15 Uhr bis nach Mitternacht:
Gesamt: 9.870 €, also ca. 123 € pro Person – mitten in der Full-Service-Spanne von 90–150 €. Das reine Essen (ohne Getränke, Personal und Ausstattung) macht davon 4.880 € aus, also ca. 61 € pro Person.
Sie möchten wissen, was Ihre Hochzeit konkret kostet? Fragen Sie regionale Hochzeitscaterer an – Sie erhalten ein persönliches Angebot inklusive Menü- und Buffetvorschlägen, kostenlos und unverbindlich.
| Posten | Üblicher Umfang | Kosten pro Person |
|---|---|---|
| Sektempfang mit Häppchen | 0,2–0,3 l Sekt, 3–5 Häppchen | ca. 8–15 € |
| Kaffee und Kuchen | 2–3 Stücke pro Person | ca. 4–8 € |
| Hochzeitstorte | 1 Stück pro Person, mehrstöckig | ca. 4–9 € |
| Hochzeitsbuffet (warm/gemischt) | Vorspeisen, 2–3 Hauptgerichte, Dessert | ca. 25–45 € |
| Serviertes Menü | 3–5 Gänge inkl. Service am Tisch | ca. 45–90 € |
| Mitternachtssnack | 1 deftige Portion, für 60–70 % der Gäste | ca. 5–10 € |
| Getränkepauschale (Abend) | Sekt, Wein, Bier, Softdrinks, Kaffee | ca. 25–45 € |
| Full-Service komplett | Essen, Getränke, Personal, Ausstattung | ca. 90–150 € |
Richtwerte für die Region Stuttgart, Stand: September 2026.
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Warum kostet dasselbe warme Buffet auf einer Hochzeit deutlich mehr als auf einer Firmenfeier? Weil der Caterer nicht zwei Stunden Essensausgabe liefert, sondern einen kompletten Tag Gastronomie:
Deshalb sind Full-Service-Angebote unter 90 € pro Person kritisch zu prüfen: Meist fehlt eine Position – oft die Getränke, das Mitternachtsessen oder Teile des Personals. Wie Sie Angebote sauber vergleichen, zeigt der Ratgeber Hochzeitscatering-Kosten im Detail.
Die Getränke sind nach dem Essen der zweitgrößte Posten – und die Abrechnungsform entscheidet über mehrere hundert Euro. Zwei Modelle sind üblich:
Getränkepauschale (ca. 25–45 € pro Person für den Abend): Ein Festpreis für Sekt, Wein, Bier, Softdrinks und Kaffee, meist gestaffelt nach Dauer. Die Pauschale macht das Budget planbar und lohnt bei langen, feierfreudigen Gesellschaften – als Kalkulationsbasis rechnen Caterer am Abend mit ca. 0,5–1 l Bier pro Person plus Wein und Alkoholfreiem.
Abrechnung nach Verbrauch: Sie zahlen, was tatsächlich geöffnet wurde. Das ist bei gemischtem Publikum mit vielen Autofahrern, Kindern und älteren Gästen häufig 10–20 % günstiger – birgt aber das Risiko nach oben, wenn die Feier länger und durstiger wird als gedacht.
Ein dritter Weg ist das Selbststellen der Getränke, wo die Location es erlaubt: Sie kaufen auf Kommission im Getränkehandel und geben Nichtgeöffnetes zurück. Beachten Sie dabei das Korkgeld, das viele Caterer und Locations für Service und Gläser berechnen – üblich sind ca. 3–8 € pro Flasche Wein oder Sekt, was den Spareffekt teilweise wieder auffrisst.
Welche Variante für welche Gästestruktur rechnet, schlüsselt der Ratgeber Getränkepauschale Hochzeit mit konkreten Rechenbeispielen auf.
Drei Gästegruppen fallen bei der Essenskalkulation regelmäßig durchs Raster – und sorgen dann für Diskussionen auf der Endrechnung:
Kinder: Je nach Alter zählen sie als halbe Portion; viele Caterer berechnen für Kinder bis 12 Jahre ca. 50 % des Menü- oder Buffetpreises, Kleinkinder essen oft kostenfrei mit. Bei 10 Kindern unter 80 Gästen macht das schnell 150–250 € Unterschied – geben Sie die Altersstruktur deshalb schon bei der Anfrage an.
Dienstleister: DJ, Band, Fotograf und Videograf sind über den Abend im Einsatz und werden mitverpflegt – üblich ist eine einfache Portion vom Buffet oder ein separates Dienstleisteressen für ca. 15–25 € pro Kopf statt des vollen Gästepreises. Bei vier Dienstleistern sind das rund 60–100 €, die im Budget stehen sollten, bevor die Rechnung kommt.
Unverträglichkeiten und Kostformen: Vegetarische, vegane und glutenfreie Varianten gehören bei guten Hochzeitscaterern zum Standard und kosten in der Regel keinen Aufpreis – sie müssen aber rechtzeitig gemeldet werden. Fragen Sie die Kostformen mit der Einladungs-Rückmeldung ab und geben Sie sie gesammelt weiter; kurzfristige Einzelwünsche am Abend selbst kann keine Küche sauber abbilden.
Und zuletzt die Gästezahl selbst: Sie ist die Abrechnungsbasis, üblich ist eine Korrekturmöglichkeit bis 7–14 Tage vor dem Termin. Wer Absagen konsequent nachmeldet, zahlt nicht für leere Plätze – bei 38 € Buffetpreis spart jede gemeldete Absage bares Geld.
Diese Hebel senken die Essenskosten spürbar, ohne dass die Feier an Glanz verliert:
Nicht sparen sollten Sie an drei Stellen: an der Qualität des Hauptgangs (er ist der Maßstab, an dem Gäste das Essen messen), am Personalbesatz (Schlangen am Buffet und leere Gläser bleiben in Erinnerung) und am Sektempfang – er ist der erste Eindruck der ganzen Feier. Wie Sie das Gesamtbudget seriös aufstellen, zeigt der Ratgeber Was kostet Catering für 100 Personen am Beispiel einer großen Hochzeit.
Ca. 60–110 € pro Person für alle Essensstationen des Tages – Sektempfang, Kaffeetafel, Abendessen und Mitternachtssnack, ohne Getränke. Inklusive Getränkepauschale, Personal und Ausstattung liegt eine Full-Service-Hochzeit bei ca. 90–150 € pro Person.
Das Buffet spart ca. 15–30 € pro Person: Es kostet ca. 25–45 €, ein serviertes 3- bis 5-Gänge-Menü ca. 45–90 € inklusive des höheren Servicebedarfs. Bei 80 Gästen macht der Wechsel vom Menü zum Buffet 1.200–2.400 € aus – der größte einzelne Sparhebel beim Hochzeitsessen.
Ca. 8–15 € pro Person für 0,2–0,3 l Sekt und drei bis fünf Häppchen. Mit Aperitif-Cocktails, alkoholfreien Alternativen und aufwendigen Canapés erreichen Sie das obere Ende der Spanne. Geplant werden meist 60–90 Minuten zwischen Trauung und Kaffeetafel oder Abendessen.
Ca. 5–10 € pro Person für deftige Klassiker wie Currywurst, Burger, Maultaschen oder ein Brezelbuffet. Kalkuliert wird üblicherweise nur für 60–70 % der Gäste, weil nach Mitternacht nicht mehr alle mitessen – bei 80 Gästen also rund 480–600 € statt 400–800 €.
Ca. 7.000–12.000 € inklusive Getränken, Personal und Ausstattung – die Beispielrechnung in diesem Ratgeber kommt mit warmem Buffet und Getränkepauschale auf ca. 9.900 €, also 123 € pro Person. Das reine Essen ohne Nebenkosten macht davon ca. 4.900 € aus.
Mit dem Wechsel vom servierten Menü zum Buffet: ca. 15–30 € pro Person. Danach folgen die Hochzeitstorte als Dessertersatz (3–6 €), ein einfacher Mitternachtssnack (2–4 €) und die realistische Kalkulation für nur 60–70 % der Gäste bei Kaffeetafel und Snack. Nicht sparen sollten Sie an Hauptgang, Personal und Sektempfang.
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