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Grillen für 20 Personen: Mengen, Einkaufsliste und Kostenplan

Für ein Grillfest mit 20 Personen rechnen Sie mit ca. 5–7 kg Fleisch und Wurst – das sind 250–350 g pro Person. Dazu kommen ca. 5–6 kg Kartoffelsalat, rund 2 kg Brot und je nach Runde 10–20 l Bier. Hier finden Sie alle Mengen, eine komplette Einkaufsliste mit Kosten und den Vergleich zur Grill-Catering-Variante.

Für ein Grillfest mit 20 Personen planen Sie ca. 5–7 kg Fleisch und Wurst ein – das entspricht 250–350 g pro Person und damit deutlich mehr als bei einem normalen Abendessen. Der Grund: Ein Grillabend zieht sich über Stunden, es wird in Wellen gegessen, und der Duft vom Rost macht nachweislich hungriger als jede Speisekarte.

Mit dem Fleisch allein ist es aber nicht getan. Kartoffelsalat, Brot, grüne Salate, Dips, vegetarische Alternativen und Getränke entscheiden mit darüber, ob das Fest rund läuft – und genau hier verschätzen sich die meisten Gastgeber: beim Fleisch zu großzügig, bei den Beilagen zu knapp, bei den alkoholfreien Getränken viel zu knapp.

Dieser Ratgeber rechnet das komplette Grillfest für 20 Gäste durch: jede Komponente mit konkreter Menge, eine Einkaufsliste mit realistischen Preisen für die Region Stuttgart und am Ende die ehrliche Antwort auf die Frage, ab wann ein Grill-Caterer die entspanntere Wahl ist.

Die Fleischmenge: 5–7 kg für 20 Personen richtig aufteilen

Am Grill gilt die Faustregel 250–350 g rohes Fleisch pro Person – mehr als die üblichen 180–250 g bei einem Hauptgericht, weil über mehrere Stunden immer wieder nachgelegt wird. Für 20 Personen ergibt das 5–7 kg. Wo Sie innerhalb der Spanne landen, hängt vom Publikum ab: Eine gemischte Familienrunde mit Kindern und älteren Gästen kommt mit dem unteren Ende aus, eine Runde aus Sportverein oder Junggesellenabschied greift eher zum oberen.

Bewährt hat sich die Aufteilung auf zwei bis drei Sorten, damit jeder Gast mehrfach zugreifen kann:

  • Bratwürste: 1–2 Stück pro Person (à 80–100 g), für 20 Gäste also ca. 25–30 Stück bzw. 2–2,5 kg
  • Steaks oder Nackenkoteletts: 1 Stück pro Person (à 150–200 g), davon 12–15 Stück, ca. 2–2,5 kg
  • Hähnchenschenkel, Spieße oder mariniertes Geflügel: ca. 1–1,5 kg als dritte Sorte

Zusammen sind das ca. 5,5–6,5 kg – genau in der Zielzone. Rechnen Sie Kinder als halbe Portion und wiegen Sie immer roh: Beim Grillen verliert Fleisch durch Fett- und Wasseraustritt rund 20–25 % Gewicht. Wer die Mengen für andere Gästezahlen braucht, findet die komplette Staffelung im Ratgeber Wie viel Fleisch pro Person beim Grillen.

Ein Einkaufstipp: Beim Metzger vorbestellt bekommen Sie die Stückzahlen exakt und sparen sich das Abwiegen – und marinierte Ware hält am Rost oft besser durch als selbst schnell Eingelegtes vom Vorabend.

Vegetarier und Mischpublikum: So kalkulieren Sie ohne Reste-Berg

In einer typischen Runde von 20 Personen essen erfahrungsgemäß 2–4 Gäste wenig oder kein Fleisch – fragen Sie das bei der Einladung kurz ab, es verändert die Kalkulation spürbar. Die häufigste Fehlplanung ist dabei nicht das Vergessen der Vegetarier, sondern das Unterschätzen der Fleischesser: Halloumi und Gemüsespieße sind so beliebt, dass auch die Steak-Fraktion zugreift.

Planen Sie deshalb ca. 1–1,5 kg vegetarische Grill-Komponenten für die gesamte Runde ein, selbst wenn nur zwei oder drei erklärte Vegetarier kommen – und setzen Sie die Fleischmenge dafür ans untere Ende der Spanne. Bewährte Kandidaten:

  • Halloumi oder Grillkäse: 100–150 g pro vegetarischem Gast, plus Reserve für Mitesser
  • Gemüsespieße: Paprika, Zucchini, Champignons, rote Zwiebeln – vorbereitet am Vortag
  • Maiskolben: 1 halber bis ganzer Kolben pro Interessent, vorgegart geht es am Rost schneller
  • Gefüllte Champignons oder Ofenkartoffeln aus der Glut als sättigende Option

Wichtig für die Akzeptanz: eine eigene Grillzone oder eine Ecke mit Alufolie bzw. Grillschale, damit der Käse nicht im Bratwurstfett schwimmt. Wer regelmäßig für Gruppen mit hohem vegetarischen Anteil plant – etwa im Verein oder Büro – findet auf der Seite Vegetarisches Catering Stuttgart Formate, bei denen die fleischlose Küche nicht Beilage, sondern Hauptdarsteller ist.

Noch ein Sonderfall: Bei Feiern mit vielen Kindern lohnt eine eigene kleine Ration – 1 Wurst plus Maiskolben pro Kind reicht meist, dafür steigt der Bedarf an Ketchup und alkoholfreien Getränken deutlich.

Beilagen für 20 Gäste: Kartoffelsalat, Brot und Salate

Die Beilagen entscheiden, ob 300 g Fleisch pro Person reichen – wer hier zu knapp plant, dessen Rost ist um 21 Uhr leer. Als Hauptbeilage beim Grillfest hat sich Kartoffelsalat mit 250–300 g pro Person etabliert, für 20 Gäste also 5–6 kg fertiger Salat. Das klingt nach viel, entspricht aber nur ca. 4–4,5 kg rohen Kartoffeln plus Zutaten. Ob schwäbisch mit Brühe und Essig oder mit Mayonnaise, ist Geschmackssache – die Brühe-Variante steht bei Sommerhitze länger sicher am Buffet. Die genaue Staffelung für alle Gruppengrößen zeigt der Ratgeber Wie viel Kartoffelsalat pro Person.

Wer zwei Salate anbietet, teilt die Mengen auf: dann reichen ca. 150–200 g Kartoffelsalat plus 60–80 g Nudelsalat (roh gewogene Nudeln) pro Person. Dazu kommen:

  • Brot und Baguette: 80–120 g pro Person, für 20 Gäste ca. 2 kg – das sind 4–5 Baguettes oder ein großer Brotkorb gemischt
  • Grüner Salat: 2–3 große Schüsseln (ca. 3 Köpfe Salat plus Tomaten und Gurken), Dressing separat
  • Dips und Saucen: 3–4 Sorten, zusammen ca. 60–80 g pro Person – Ketchup und Senf großzügig, dazu Tzatziki oder Kräuterquark
  • Kräuterbutter: ca. 25–30 g pro Person, also 2–3 Rollen für die ganze Runde

Ein Timing-Hinweis aus der Praxis: Kartoffelsalat schmeckt durchgezogen am besten – bereiten Sie ihn am Vortag zu und schmecken Sie am Festtag nur noch ab. Grüne Salate dagegen erst kurz vor den Gästen anmachen, sonst fallen sie zusammen.

Und der Nachtisch? Nach einem langen Grillabend wird er regelmäßig überschätzt. Eine große Schüssel Obstsalat oder gegrillte Ananas direkt vom Rost, dazu vielleicht ein Eis für die Kinder – mehr braucht es nicht. Wer eine Kaffeerunde am Nachmittag anschließt, rechnet klassisch mit 2–3 Stücken Kuchen pro Person, sollte dann aber die Fleischmenge ans untere Ende der Spanne setzen.

Grillen für 20 Personen: alle Mengen im Überblick (ca.-Werte)
KomponenteMenge pro PersonMenge für 20 Personen
Fleisch & Wurst (roh)ca. 250–350 gca. 5–7 kg
Vegetarische Grill-Alternativenca. 50–75 g (Mischrunde)ca. 1–1,5 kg
Kartoffelsalat (Hauptbeilage)ca. 250–300 gca. 5–6 kg
Brot & Baguetteca. 80–120 gca. 2 kg (4–5 Baguettes)
Grüner Salatca. 50–80 g2–3 große Schüsseln
Dips, Saucen & Kräuterbutterca. 60–80 gca. 1,2–1,6 kg
Bier (am Abend)ca. 0,5–1 l je Biertrinkerca. 10–20 l (2–3 Kästen)
Alkoholfreie Getränkeca. 1–1,5 lca. 20–30 l

Richtwerte für die Region Stuttgart, Stand: September 2026.

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Getränke: Was an einem Grillabend wirklich getrunken wird

Als Gesamtorientierung gilt: ca. 1,5–2 l Getränke pro Person über einen langen Grillabend – bei Sommerhitze eher mehr. Die Verteilung hängt an der Runde, aber ein paar Richtwerte haben sich bewährt:

  • Bier: 0,5–1 l pro biertrinkendem Gast am Abend. Bei 20 Personen mit typischerweise 12–15 Biertrinkern sind das ca. 10–20 l – praktisch: 2–3 Kästen à 20 Flaschen (0,5 l), gern gemischt mit Radler und alkoholfreiem Bier
  • Wein und Weinschorle: ca. 0,2–0,4 l für die Weintrinker, im Sommer meist als Schorle – 3–4 Flaschen Weißwein plus Sprudel decken das ab
  • Wasser: mindestens 1 l pro Person, an heißen Tagen deutlich mehr – 2 Kisten Sprudel sind die sichere Bank
  • Softdrinks und Saftschorlen: ca. 0,3–0,5 l pro Person, mit Kindern spürbar mehr

Denken Sie an die Kühlung: Ein Kühlschrank reicht für 20 Personen nicht. Zwei Wannen oder Mörtelkübel mit 10–15 kg Eis aus dem Getränkemarkt halten den Nachschub den ganzen Abend kalt. Und kaufen Sie auf Kommission, wo der Händler es anbietet – ungeöffnete Kästen gehen zurück, und Sie können ohne Risiko großzügig kalkulieren.

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Einkaufsliste und Kosten: Die Beispielrechnung für 20 Personen

So sieht der komplette Einkauf für ein Grillfest mit 20 Personen aus – mit realistischen Preisspannen für Supermarkt und Metzger in der Region Stuttgart:

  • Fleisch und Wurst, ca. 6 kg gemischt: ca. 70–110 €
  • Vegetarische Grill-Komponenten (Halloumi, Spieße, Mais): ca. 15–25 €
  • Kartoffelsalat selbst gemacht (Zutaten): ca. 12–18 € – fertig vom Metzger eher 30–45 €
  • Brot und Baguette, ca. 2 kg: ca. 8–12 €
  • Grüne Salate, Dips, Kräuterbutter: ca. 20–30 €
  • Getränke (Bier, Wasser, Softdrinks, Wein): ca. 60–90 €
  • Kohle, Anzünder, Servietten, Eis: ca. 15–25 €

Macht zusammen ca. 200–310 €, also ca. 10–15 € pro Person – ohne die eigene Arbeitszeit, die mit Einkauf, Vorbereitung, Grillen und Aufräumen leicht 5–6 Stunden erreicht.

Zwei Regeln machen die Kalkulation robust: Erstens die Puffer-Regel – ab 20 Gästen rechnen Sie auf die Nettomengen ca. 10 % Reserve drauf, denn ein zu früh leerer Rost ist ärgerlicher als eine übrige Packung Würste. Zweitens die Reste-Strategie: Gegrilltes Fleisch hält abgedeckt im Kühlschrank 1–2 Tage und macht kalt aufgeschnitten ein gutes Vesper; ungeöffnete Packungen und Kommissionsware gehen zurück. Wer die Mengen für eine andere Gästezahl oder ein anderes Format durchspielen will, nutzt dafür am schnellsten unseren Catering-Mengenrechner.

Zum Schluss der Zeitplan, der den Festtag entspannt: Fleisch und Würste 1–2 Wochen vorher beim Metzger vorbestellen, Getränke und Kohle 2–3 Tage vorher besorgen, Kartoffelsalat und Dips am Vortag zubereiten. Am Tag selbst bleiben dann nur noch Baguette holen, Salate schneiden und den Grill rechtzeitig anheizen – bei Kohle gut 45–60 Minuten bevor die ersten Würste aufliegen sollen.

Grill-Catering statt Eigenregie: Ab wann sich das lohnt

Die Alternative zum Selbergrillen ist ein BBQ- oder Grill-Caterer: marktüblich ca. 22–45 € pro Person, für 20 Gäste also ca. 440–900 €. Am unteren Ende der Spanne steht das gelieferte Grillpaket – fertig mariniertes Fleisch, Salate und Saucen, gegrillt wird selbst. Am oberen Ende das volle Grillbuffet mit Grillmeister, der für ca. 40–50 € pro Stunde den Rost übernimmt, plus Equipment und Abbau. Details und Anbieter zeigt die Seite BBQ-Catering Stuttgart.

Gegenüber den ca. 200–310 € der Eigenregie zahlen Sie also grob 250–600 € Aufpreis – dafür entfallen Einkauf, stundenlange Vorbereitung und vor allem der klassische Gastgeber-Fluch: Wer selbst grillt, steht den halben Abend am Rost statt bei den Gästen. Bei einem lockeren Nachbarschaftsgrillen ist das verschmerzbar, bei einem runden Geburtstag oder einem Firmen-Sommerfest kippt die Rechnung schnell Richtung Caterer – zumal dort auch Themen wie Warmhalten, Hygiene und ausreichend Grillfläche für 20 hungrige Gäste gleichzeitig professionell gelöst sind.

Zwei Sonderfälle noch: Ab etwa 20–30 Gästen wird auch ein Spanferkel-Catering interessant – ein Hingucker mit unkomplizierter Ausgabe. Und wer nur das Fleisch professionell möchte, fragt beim Caterer nach dem reinen Liefer-Grillpaket: Das kombiniert Profi-Qualität mit eigener Grill-Romantik und liegt preislich zwischen beiden Welten.

FAQ

Häufige Fragen

Wie viel Fleisch braucht man für 20 Personen zum Grillen?

Ca. 5–7 kg rohes Fleisch und Wurst, also 250–350 g pro Person. Bewährt ist die Aufteilung auf 2–3 Sorten: etwa 25–30 Bratwürste, 12–15 Steaks oder Nackenkoteletts und 1–1,5 kg Geflügel oder Spieße. Kinder zählen als halbe Portion, und gewogen wird immer roh – beim Grillen gehen rund 20–25 % Gewicht verloren.

Wie viel Kartoffelsalat brauche ich für 20 Personen beim Grillen?

Ca. 5–6 kg fertiger Kartoffelsalat, also 250–300 g pro Person als Hauptbeilage – das entspricht etwa 4–4,5 kg rohen Kartoffeln. Wenn Sie zusätzlich einen Nudelsalat anbieten, reichen ca. 150–200 g Kartoffelsalat plus 60–80 g Nudeln (roh) pro Person.

Wie viel Brot braucht man für ein Grillfest mit 20 Gästen?

Ca. 2 kg Brot und Baguette, also 80–120 g pro Person – das sind 4–5 Baguettes oder ein gemischter Brotkorb. Bei sehr sättigenden Beilagen wie viel Kartoffelsalat reicht das untere Ende, bei Steak-lastigen Abenden greifen die Gäste stärker zum Brot.

Was kostet Grillen für 20 Personen?

In Eigenregie ca. 200–310 € für den kompletten Einkauf inklusive Getränke, also ca. 10–15 € pro Person. Ein BBQ-Caterer liegt bei ca. 22–45 € pro Person (440–900 € gesamt) – dafür entfallen Einkauf, Vorbereitung und je nach Paket auch das Grillen selbst, etwa mit Grillmeister für ca. 40–50 € pro Stunde.

Wie viele Getränke plant man für 20 Personen am Grillabend ein?

Ca. 1,5–2 l pro Person über den Abend. Konkret: 10–20 l Bier (2–3 Kästen, gemischt mit Radler und alkoholfrei), mindestens 1 l Wasser pro Person, dazu Softdrinks und einige Flaschen Wein für Schorlen. Auf Kommission gekauft können ungeöffnete Kästen zurückgegeben werden.

Wie viel Puffer sollte man bei 20 Gästen einplanen?

Ca. 10 % auf alle Mengen – das ist die Faustregel ab 20 Gästen. Der Puffer fängt spontane Mitesser und besonders hungrige Runden ab. Damit nichts verdirbt: Reste vom gegrillten Fleisch halten abgedeckt 1–2 Tage im Kühlschrank, ungeöffnete Packungen und Kommissionsware gehen zurück in den Handel.

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